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Regen im Kleinmannihaus

September 1, 2017

Nach einem wunderbaren und wirklich heißen Sommer, zieht nun doch der Herbst ins Land. Noch meint es das Wetter gut mit uns Österreichern, aber das ändert sich, je weiter die Zeit vorschreitet.
Ganz anders als bei uns sieht das jedoch in Nordafrika aus. Mit Argusaugen beobachte ich die Temperaturen an der Küste von Libyen, Ägypten und Israel. Von dort stammen sie nämlich, die Ägyptischen Landschildkröten.

 

Und ja, auch dort zieht der Herbst ins Land, jedoch mit ganz anderen Temperaturen und einem völlig anderen Klima als bei uns im österreichischen Alpenvorland.
Die Tage werden auch dort deutlich kürzer und die Nächte länger. Das ist unserem Breitengrad nicht unähnlich. Auch dort werden die Nächte kälter – deutlich kälter. Die Tage werden jedoch, ganz anders als bei uns, angenehm.  Während die vergangene Nach im Libyschen Tobruk auf 16°C sank, waren es nach einem bewölkten, mit nur wenig  Sonnen beschienenen  Tag immerhin 26°C. Für den nächsten Tag ist jedoch auch für Tobruk regnen vorhergesagt und die Tagestemperatur soll auf 21°C sinken. Das macht aber nichts, da es danach, so zeigt es mir der Tobuker Wetterbericht, wieder etwas sonniger werden soll. Die große Hitze ist jedoch auch in diesem Erdteil vorbei.

Unsere Schildkröten, die dort heimisch sind, werden bei diesen Temperaturen langsam aber sicher ihre Trockenruhe  Ästivation  beenden. Der Regen bringt um diese Jahreszeit wieder reichlich Nahrung in die ausgetrocknete, steppenartige Küstenlandschaft und auch die trockenen Wadis bringen wieder zarte Schösslinge hervor. Bald wird sie wieder zu einem Paradies, die sandige Küstenlandschaft der Länder, die durch politische Unruhen leider nicht bereist werden können.

Die Kleinmannis werden auch dort wieder genug Futter finden und nicht mehr lange, dann sind die Tiere auch wieder bereit zur Paarung.
Ich genieße diese Zeit. Die hohe Luftfeuchte, den Geruch von feuchtem Lehm und die zarten aufspringenden Blätter der Samen, die ich bereits im Frühsommer ausgestreut habe.
Ich liebe es, wenn die fast wüstenartige Steppe zu blühen beginnt und wenn in meinem winzig kleinen Ausschnitt,  meinem „Kleinmannireich“ im Wintergarten, mitten in Niederösterreich, alles wieder zu Leben erwacht.

 

Morgen wird es auch in meinem Kleinmannihaus einmal richtig regnen. Mithilfe eines Wasserschlauchs werde ich es einmal richtig ordentlich aufweichen und meinem Pflanzen, meinen Boden mit allen Kleinstlebewesen neues Leben einhauchen. Die ausgedörrten Süßgräser werden geschnitten und es wird nicht lange dauern, da werden sie neuen,  zarten Grün sprießen.
Meine Kleinmanni lieben das, genauso, wie auch ich.
Ich liebe es, wenn die harte, trockene und heiße Sommerzeit in meinem Kleinmannireich, der milden und angenehmen Jahreszeit, dem Libyschen Winter Platz macht.

 

 

 

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