Die Keramikherstellung ist vermutlich bereits so alt wie die Menschheit.

Nachdem der Ton auf der Töpferscheibe oder frei mit der Hand geformt wurde, muss er langsam trocknen.

Nach ungefähr einer Woche kann der erste Brand, der sogenannte Schrüh- oder auch Rohbrand durchgeführt werden.

Dabei wird der Brennofen langsam bis auf 950°C geheizt. Je nach Bestückung kann es bis zu 7 Stunden dauern, bis diese Temperatur erreicht ist. Nach weiteren 10 bis 12 Stunden, in denen der Ofen langsam wieder abkühlt, können die Werke herausgenommen werden.

Jetzt sind die Kunstwerke fest, aber noch saugfähig.

 

Die Stücke können nun mit dem Glasurschlicker übergossen werden. Je nachdem welche Glasur man verwendet, wird im Temperaturbereich zwischen 1020°C und 1300°C noch einmal gebrannt. Je höher die Temperatur, desto härter und widerstandsfähiger ist die Keramik.

Man unterscheidet zwischen Steingut (nieder gebrannt) und Steinzeug Keramik (hoch gebrannt).

Beim Steinzeug  (Ab 1150°) sintert der Ton.

Bei hochgebrannter Keramik verschmilzt die Glasur mit dem Ton und es entsteht eine absolut harte, fast unverwüstliche Oberfläche.

Nur gesinterte Steinzeug Keramiken dürfen auch im Winter draußen bleiben. So  hartgebrannte Gegenstände können auch bedenkenlos im Geschirrspüler gewaschen werden. Selbst die Mikrowelle und der Backofen kann einem Steinzeug Gefäßen nichts anhaben. 

 

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