RAPOTAMO
Dieses Habitat ist ganz anders, als das, welches wir in Banya vorgefunden haben. Im Gegensatz zu diesem ist die Landschaft in Rapotamono sehr karg und nur spärlich bewachsen.
Schon bald entdeckten wir das erste Tier. Eine testudo graeca ibera, die uns skeptisch aus ihrem Versteck beobachtet.
Trotz der wenigen, niedrigen Büsche finden die Tiere Platz und wohl auch genügend Nahrung um überleben zu können.
Je näher wir uns der Schwarzmeerküste näherten, desto beschwerlicher wurde der Weg. Durch den weichen Sand kamen wir nur sehr mühsam vorwärts. Unglaublich, dass hier überhaupt Tiere leben können. Die Landschaft erinnert eher an eine Wüste als an ein Schildkrötenhabitat von europäischen Arten. Trotzdem fanden wir in diesem Gebiet sehr viele Tiere und auch die Spuren im Sand verrieten, dass hier noch viele Schildkröten leben.
Nach dem Marsch bei großer Hitze war die Abkühlung im Meer eine wirkliche Wohltat.
Beim Zurückgehen nahmen wir noch Temperaturmessungen vor. Bei dieser Hitze wies der Sand 50°C auf, während wir 10 cm unter dem Sand, nur 30°C gemessen haben. Auch war der Sand bereits in dieser geringen Tiefe keineswegs trocken, wie man es bei dieser Hitze vermuten würde.

Eine Tafel weist auf die Schätze dieses Naturreservat hin

Krautige Gewächse auf karger, fast wüstenähnlicher Landschaft

Um diese Jahreszeit (ende August) stehen den Tieren in diesem Gebiet, nur wenige Futterpflanzen zur Verfügung

Wunderschöne testudo graeca ibera

Jede Menge Echsen leben in diesem Habitat

testudo graeca ibera in ihrem Schattenversteck

testudo graeca ibera

Im sandigen Boden kommt man nur sehr beschwerlich weiter.

Schildkrötenspuren

Leerer Panzer einer noch sehr jungen testudo graeca ibera mit komplett unpigmentierem Plastron

Eine noch fast unberührte Küste mit herrlichem Sandstrand

Nur noch ein kleines Stück zum schönen Strand

Der schöne Sandstrand läd zum Ausruhen ein.

Thorsten beim Schildkrötenfotografieren

Die Reste eines Schwarzmeerdelfin


Das Naturreservat

Zwei testudo hermanni boettgeri wurde hier wieder in die Freiheit entlassen

Noch einman ein Blick auf die wunderschönen Tiere.


Schnell verschwanden sie im kargen Gebüsch



Schon bald waren sie nicht mehr zu sehen
Ivo hatte zwei Testudo hermanni boettgeri mit, die er in diesem Gebiet wieder in ihre Freiheit entlassen konnte, nachdem sie in seiner Obhut wieder ganz genesen sind.
die Flora in dieser Region

Krautige Pflanzen

Niedrige Büsche, die dringend Wasser gebrauchen könnten



Strandlilien

Wunderschöne Disteln


Kakteen mit noch unreifen Früchten