NACHZUCHT

Sobald die ersten heftigen Regenfälle, meist im Oktober, die Regenzeit ankündigt und das karge Land wieder zu grünen und blühen beginnt, setzt auch die Paarungszeit bei Malacochersus tornieri ein.


Dabei geht mein Männchen durchaus behutsam mit den Weibchen um.

Allerdings verträgt ein Spaltenschildkrötenmännchen keinen Konkurrenten in seiner Nähe, das kann für eines der beiden Männchen sogar tödlich ausgehen.


Einige Woche nach der Paarung gräbt das Weibchen mit den Hinterbeinen eine Nisthöhle aus und legt ein, nur selten zwei längliche, ovale Eier hinein. Dann wird die Grube wieder verschlossen. Meine Tiere vergraben die Eier meistens in denSpalten, so ist es gar nicht einfach die Eier zu entdecken.

Die Inkubationszeit kann unterschiedlich lange dauen, meine Tiere schlüpfen jedoch nie vor 4 Monaten.

Unmittelbar nach dem Schlupf dürfen meine die Jungtiere ein warmes Bad genießen. Dabei stecken sie ihre kleinen Köpfchen ins Wasser und saufen gierig. Danach setze ich sie in das Terrarium zu den Adulten Tieren. Die Kleinen verschwinden sehr schnell in einer kleinen Felsspalte und bleiben bis zu drei Wochen verschwunden. Erst dann kommen sie heraus, sonnen sich, fressen, saufen und machen alles genau so, wie die Adulten auch.

Noch nie konnte ich ein aggressives Verhalten der Alttiere gegenüber der Jungen erkennen. Ganz im Gegenteil, anders als andere mit bekannten Schildkrötenarten, scheinen Malacochersus tornieri fast ein soziales Verhalten gegenüber seinen Nachzucht zu haben.

Da Spaltenschildkröten üblicherweise ihre Eier in einer Spalte ablegen, kann man nur sehr selten die Eiablage so genau beobachten.

Um den Film zu starten klicken sie auf den Pfeil im Bild.

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